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Presse zu "Der Blaue Kristall"

 

 


Mitmachtheater "Ypsilon" verzauberte Waiblinger Kinderherzen

Der blaue Kristall ist verschwunden!

(jope) Große Augen, lachende Münder und gespannte Erwartung standen den Kleinen und teilweise auch deren großen Begleitern während einer märchenhaften Vorstellung im Kameralamts-Keller ins Gesicht geschrieben: auf dem Boden sitzend, verfolgten am Donnerstag, 29. November 2009, begeisterte Kinder das fantasievolle Geschehen auf der Bühne.

Theater Ypsilon - Kindertheater Das Figurentheater Ypsilon gastierte anlässlich der Waiblinger Kinder-
kulturtage im umfunktionierten Kellergewölbe des Kameralamtes. Die Theatergründerin und gleichzeitige Akteurin Birke Lindner reiste gemeinsam mit ihrem Spielpartner Walter Brunner, ihren Klappmaulpuppen und den teilnehmenden Kindern durch eine spannende Geschichte auf der Suche nach dem verschwundenen "Blauen Kristall".

"Aufgepasst und mitgemacht" hieß es für die Kleinen von vier Jahren an, denn anders als in anderen Theaterstücken ist statisches Zuhören und Zuschauen in Birke Lindners Stücken nun wirklich nicht erwünscht. Von Beginn an waren die kleinen Zuschauer in den Bann der Geschichte und vor allem in den Bann der großen und kleinen "Puppenakteure" gezogen, so dass Ruhigsitzen und Leisesein überhaupt nicht in Frage gekommen wären.

Die freche Puppe "Lotte", gespielt von Birke Lindner, nahm das Publikum mit auf die Reise in das riesengroße Bilderbuch und mit auf die Suche nach dem blauen Kristall, führte sie zu den Schauplätzen der Geschichte und begegnete so mancher märchenhafter oder komischer Gestalt, denn nur sie kann mit tatkräftiger Unterstützung ihrer kleinen Helfer den Dieb finden, den Kristall zurückbringen sowie das Abenteuer mit einem "Happy End" bestehen. Lautstark, mit Händen und Füßen wurde "Lotte" bei diesem Projekt unterstützt und man hatte während der einstündigen Vorstellung niemals das Gefühl, dass auch nur eine Sekunde lang Langeweile oder Unverständnis in den Kindergesichtern vorherrschte.

Schon längst vor Beginn der Vorstellung um 15 Uhr waren alle Karten ausverkauft und die fast 100 vor allem kleinen Besucher drängelten sich auf dem Boden vor der Spielfläche und auf den bereitgestellten Stühlen. Aufgeregtes Stimmengewirr, glänzende Augen und fröhliche Kindergesichter waren noch lange nach Ende der Aufführung ein Spiegelbild der gesamten Vorstellung. Dieser schöne, ideenreiche und aufregende Nachmittag bleibt sicherlich noch lange in so manchem jungen Gedächtnis.

Ob Lotte den Kristall wirklich gefunden hat und welche anderen Kinderstücke noch auf dem Programmzettel des Theaters Ypsilon stehen, können Interessierte einfach unter www.theater-ypsilon.de herausfinden. Weiter kann dort auch Näheres über das von Walter Brunner und Birke Lindner ins Leben gerufene Projekt "Potz Blitz Theater" in Erfahrung gebracht werden, welches Theaterstücke für Kinder im Grundschulalter anbietet.

 


Süddeutsche Zeitung

Figurentheater in Eching

Grundschüler summen Regenbogenmädchen herbei

Theater Ypsilon - Kindertheater

Eching - Exklusiv für die drei ersten Klassen der Grund-schule an der Danzigerstraße gastierte auf Einladung der Gemeindebücherei das Figurentheater YPSILON in Eching. Hinter diesem Namen verbergen sich Birke Lindner und Walter Brunner, die für ihre kindgerechten, kreativen (und nebenbei pädagogisch wertvollen) Theaterproduktionen des Landkreises Augsburg ausgezeichnet wurden.
    Mittendrin statt nur dabei waren demzufolge die rund 75 Zuschauer beim spannenden und fantasievollen Mitmachtheater über den "blauen Kristall", der für Regen und Sonnenschein, Wind, Wolken und Wetter verantwortlich ist - und dessen Geschichte in den Seiten eines riesengroßen Bilderbuches steckt - genau das Richtige also für eine Theateraufführung in der Bücherei.
    Hauptfigur ist die flotte Lotte (alias Birke Lindner), eine pfiffige, kindergroße Sprechpuppe, die zusammen mit den Erstklässlern regelrecht in die Buchseiten eintaucht, die gleichzeitig Kulissen der verschiedenen Schauplätze wie Höhle, Wasserfall oder luftige Höhen darstellen. Dabei entwickelte sich der Fortgang der Handlung als interaktives und spannendes Spiel im Dialog zwischen Figurenensemble und Publikum. Die Mädchen und Buben nahmen lebhaft und lautstark (An)teil am Abenteuer um den kleinen Höhlenwächter Xabu (der ebenso wie alle weiteren Nebenfiguren als Handpuppe von Brunner gespielt wird), dem der magische Kristall vom verrückten Erfinder Jan Poppelich gestohlen und in dessen Schönwettermaschine eingebaut wurde - mit schlimmen Folgen für Mensch und Natur.
     Doch bei diesen unguten Plänen spielten die Echinger Kinder ganz und gar nicht mit, sondern sorgten mit ihren konkreten Regieanweisungen "Blätter doch endlich mal um!" und Kommentaren wie "Du bist nicht klug, du bist ein Dummkopf" für den zügigen Fortgang des Bühnengeschehens: Sie halfen unaufgefordert dem Wind beim Pusten, ließen es eigendynamisch und rhythmisch "Plitsch-Platsch" regnen, summten das Regenbogenmädchen herbei, das ohne die Kraft des "blauen Kristalls" nur noch einfarbige oder karierte Regenbögen zustande bringen kann.
    Geschickt nutzten Lindner und Brunner die Identifikation der Mädchen und Buben mit ihren Spielfiguren aus, damit die kollektive Aufmerksamkeit bis zum Schluß gewahrt blieb. Letztlich erwies sich, wohl auch wegen der sachdienlichen Hinweise und Erklärungen aus den Zuschauerreihen, der diebische Erfinder als einsichtig und rückte den "blauen Kristall" wieder heraus. Ulrike Wilms


Augsburger Allgemeine

Theater Ypsilon - Kindertheater

Mit Witz und Fantasie spielte das Theater Ypsilon in der Wehringer Turnhalle vor begeisterten Kindern den "Blauen Kristall",
eine Geschichte um das Wetter und die Natur.   Bild: Kessler

Wetter, Natur und ein "Blauer Kristall"

Das "Theater Ypsilon" war in der Wehringer Bücherei zu Gast

Wehringen (bri)
"Och, ist das langweilig", gähnt Lotte, zieht allerlei Krimskrams aus ihrer Schaublade und weiß mit sich und der Welt nichts anzufangen. Bis ihr ein riesengroßes Bilderbuch in die Quere kommt. Einmal aufgeschlagen, ist das kleine Mädchen fasziniert: Eine spannend gespielte Geschichte um den "Blauen Kristall" entsteht. Das "Theater Ypsilon" war zu Gast in Wehringen und brachte Theater hautnah an sein jüngstes Publikum heran. Die vier- bis achtjährigen kleinen Zuschauer waren begeistert. Mitmachen durften sie, mitreden und sogar Vorschläge machen. Lotte, die kesse kleine Göre, ging auf alles ein. Die fast lebensgroße Klappmaulfigur hatte sich Birke Lindner vor den Bauch gehakt und kam ganz dicht an die Kinder heran, so dass die das Gefühl hatten, allein mit der Puppe zu reden. Mit ihrem Kollegen Walter Brunner, der die anderen Figuren steuerte, entstand ein kreatives Spiel rund um das Wetter. Unter Mithilfe der Kinder zauberte das Regenbogenmädchen Aglaia einen farbenprächtigen Regenbogen, die alte Gewitterhexe Orla ließ es donnern und blitzen, der Sturmvogel führt Lotte zum Wind und Xabu, das freundliche Höhlenmännchen bewacht den blauen Kristall, der für das Wettermachen zuständig ist. Nicht gut genug, denn der wird gestohlen und so gerät das Wetter aus den Fugen. Herr Pommelau besitzt ihn nun und baut den Kristall in seine Wettermaschine ein. Die macht aber nur schönes Wetter, lässt es nie regnen, und so wird erkannt, dass immer nur Sonnenschein nicht das Richtige für die Welt ist. Herr Pommelau sieht ein, dass der blaue Kristall wieder zurück in die Höhle muss. Aus seiner Wettermaschine macht er ganz was Revolutionäres: Eine Regenschirmstrick- Maschine. Ab sofort ist auch das Wetter wieder im Lot. Mit Witz und Fantasie zu Themen von heute will "Ypsilon" intelligentes Kindertheater machen. Dazu hautnah - deswegen, weil die Figuren offen geführt, auf offener Bühne agieren. Die Zuschauer werden aufgefordert, ins Geschehen einzugreifen. Das taten die kleinen Wehringer dann auch begeistert und waren fast traurig, als die Geschichte zu Ende war.
bri


Münchner Merkur

Lotte und das Regenbogen-Mädchen

Auf der Suche nach dem blauen Kristall: Kinder hatten viel Spaß beim Mitmachtheater

Gräfelfing (jo) - Mitmachen und Mitreden hieß die Devise, als das Theater Ypsilon sein selbst erfundenes Theaterstück "Der Blaue Kristall" in der Gemeindebücherei Gräfelfing aufführte. Bei diesem märchenhaften Mitmachstück rund um das Wetter nutzten mehr als 25 Kinder die Gelegenheit, bei der Suche nach dem

Theater Ypsilon - Kindertheater

gestohlenen "Blauen Kristall" dabei zu sein. Das lustige Mädchen Lotte (Hauptfigur) nahm die aufgeregten Zuschauer mit in ein riesengroßes Bilderbuch, das mit jeder Seite ein neues Geheimnis aufdeckte. Bei ihrer gemeinsamen Suche trafen Lotte und die angespannten Kinder unter anderem auf das Regenbogen-Mädchen, das den kleinen Zuschauern, vor allem aber Lara (6) faszinierte, "weil die so schöne bunte Haare hatte". Auch der fulminante Auftritt der Gewitterhexe blieb bei den Kindern nicht ohne Wirkung. "Bei der Hexe hab ich mich so erschreckt, weil die so gruselig war", berichtet Adrian (5). Sichtlich erleichtert waren die Kleinen, als der Kristall endlich gefunden wurde. Manche atmeten tief durch, andere seufzten und anderen entfuhr ein lautes "Gott sei Dank". Elisabeth (6) erzählt, dass Theater zum Mitmachen "voll schön" sei, "weil da wird man nicht so müde". Auch Adrian freut sich: "Mir hat gefallen, dass wir selber was sagen durften, weil sonst kann man sich nur langweilen". Zu dieser Feststellung gelangte auch Birke Lindner vom Theater Ypsilon. "Wenn man die Kinder mit einbezieht, wird Theater viel lebendiger". Zusammen mit ihrem Kollegen Walter Brunner sorgte sie dafür, dass die Kinder für 45 Minuten Theater "mal ganz anders" erleben durften.


Augsburger Allgemeine

Blauer Kristall

Eine Kinderproduktion

(gek). Eine typisch kindliche Erfahrung ist, dass aus der Langeweile oft die tollsten Ideen entspringen. Wie bei Lotte in dem Stück "Der blaue Kristall", vom Theater Ypsilon aus Mickhausen mitgebracht. So nimmt Lotte, eine offen gespielte, symphatische Grossfigur, ihre Zuschauer mit hinein in eine Bilderbuchgeschichte. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach einem gestohlenen blauen Kristall, der das Wetter macht.

Vor allem die kleineren Kinder spricht die linear erzählte, nach klassischem Muster aufgebaute Erzählweise an: Beim Umblättern eines riesigen Buches entstehen verschiedene Schauplätze, eine Höhle, ein Wasserfall, das Laboratorium eines Professors. Und es tauchen immer wieder neue, in ihrer Eigenart trefflich gestaltete Figuren auf, so das Regenbogenmädchen mit den bunten Haaren oder eine grässliche, mit schwarzem Seidentuch drapierte Gewitterhexe. Wunderschön auch der fauchende Wind, aus wehenden Plastikstreifen ausdrucksstark in Szene gesetzt.

Die Kinder durften das Geschehen auf der Bühne stets mitgestalten, liessen es trommelnd regnen, halfen dem Wind beim Blasen oder lockten summend das Regenmädchen herbei. Eine gelungene Produktion, die bei den Puppenspieltagen Premiere hatte.


Weitere Informationen zum Stück:


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