Presse zu "Der Blaue Kristall"
- für Kinder ab 4 bis 2.Klasse
(Kindergarten, Vorschule + Grundschule)
Figurentheater in Eching
Grundschüler summen Regenbogenmädchen herbei
Eching
- Exklusiv für die drei ersten Klassen der Grund-schule an der Danzigerstraße gastierte auf Einladung der Gemeindebücherei das Figurentheater YPSILON in Eching. Hinter diesem Namen verbergen sich Birke Lindner und Walter Brunner, die für ihre kindgerechten, kreativen (und nebenbei pädagogisch wertvollen) Theaterproduktionen des Landkreises Augsburg ausgezeichnet wurden.
Mittendrin statt nur dabei waren demzufolge die rund 75 Zuschauer beim spannenden und fantasievollen Mitmachtheater über den "blauen Kristall", der für Regen und Sonnenschein, Wind, Wolken und Wetter verantwortlich ist - und dessen Geschichte in den Seiten eines riesengroßen Bilderbuches steckt - genau das Richtige also für eine Theateraufführung in der Bücherei.
Hauptfigur ist die flotte Lotte (alias Birke Lindner), eine pfiffige, kindergroße Sprechpuppe, die zusammen mit den Erstklässlern regelrecht in die Buchseiten eintaucht,
die gleichzeitig Kulissen der verschiedenen Schauplätze wie Höhle, Wasserfall oder luftige Höhen darstellen. Dabei entwickelte sich der Fortgang der Handlung als interaktives und spannendes Spiel im Dialog zwischen Figurenensemble und Publikum. Die Mädchen und Buben nahmen lebhaft und lautstark (An)teil am Abenteuer um den kleinen Höhlenwächter Xabu (der ebenso wie alle weiteren Nebenfiguren als Handpuppe von Brunner gespielt wird), dem der magische Kristall vom verrückten Erfinder Jan Poppelich gestohlen und in dessen Schönwettermaschine eingebaut wurde - mit schlimmen Folgen für Mensch und Natur.
Doch bei diesen unguten Plänen spielten die Echinger Kinder ganz und gar nicht mit, sondern sorgten mit ihren konkreten Regieanweisungen "Blätter doch endlich mal um!" und Kommentaren wie "Du bist nicht klug, du bist ein Dummkopf" für den zügigen Fortgang des Bühnengeschehens: Sie halfen unaufgefordert dem Wind beim Pusten, ließen es eigendynamisch und rhythmisch "Plitsch-Platsch" regnen, summten das Regenbogenmädchen herbei, das ohne die Kraft des "blauen Kristalls" nur noch einfarbige oder karierte Regenbögen zustande bringen kann.
Geschickt nutzten Lindner und Brunner die Identifikation der Mädchen und Buben mit ihren Spielfiguren aus, damit die kollektive Aufmerksamkeit bis zum Schluß gewahrt blieb. Letztlich erwies sich, wohl auch wegen der sachdienlichen Hinweise und Erklärungen aus den Zuschauerreihen, der diebische Erfinder als einsichtig und rückte den "blauen Kristall" wieder heraus.
Ulrike Wilms
Mit Witz und Fantasie spielte das Theater Ypsilon in der Wehringer Turnhalle vor begeisterten Kindern den "Blauen Kristall",
eine Geschichte um das Wetter und die Natur. Bild: Kessler
Wetter, Natur und ein "Blauer Kristall"
Das "Theater Ypsilon" war in der Wehringer Bücherei zu Gast
Wehringen (bri)
"Och, ist das langweilig", gähnt Lotte, zieht allerlei Krimskrams aus ihrer
Schaublade und weiß mit sich und der Welt nichts anzufangen. Bis ihr ein
riesengroßes Bilderbuch in die Quere kommt. Einmal aufgeschlagen, ist das
kleine Mädchen fasziniert: Eine spannend gespielte Geschichte um den "Blauen
Kristall" entsteht. Das "Theater Ypsilon" war zu Gast in Wehringen und
brachte Theater hautnah an sein jüngstes Publikum heran.
Die vier- bis
achtjährigen kleinen Zuschauer waren begeistert. Mitmachen durften sie,
mitreden und sogar Vorschläge machen. Lotte, die kesse kleine Göre, ging
auf alles ein. Die fast lebensgroße Klappmaulfigur hatte sich Birke Lindner vor den Bauch
gehakt und kam ganz dicht an die Kinder heran, so dass die das
Gefühl hatten, allein mit der Puppe zu reden. Mit ihrem Kollegen Walter
Brunner, der die anderen Figuren steuerte, entstand ein kreatives Spiel rund
um das Wetter. Unter Mithilfe der Kinder zauberte das
Regenbogenmädchen Aglaia einen farbenprächtigen Regenbogen, die alte
Gewitterhexe Orla ließ
es donnern und blitzen, der Sturmvogel führt Lotte
zum Wind und Xabu, das freundliche Höhlenmännchen bewacht den blauen
Kristall, der für das Wettermachen zuständig ist. Nicht gut genug, denn der
wird gestohlen und so gerät das Wetter aus den Fugen.
Herr Pommelau besitzt ihn nun und baut den Kristall in seine Wettermaschine ein. Die macht aber
nur schönes Wetter, lässt es nie regnen, und so wird erkannt, dass immer nur
Sonnenschein nicht das Richtige für die Welt ist. Herr Pommelau sieht ein,
dass der blaue Kristall wieder zurück in die Höhle muss. Aus seiner
Wettermaschine macht er ganz was Revolutionäres: Eine Regenschirmstrick-
Maschine. Ab sofort ist auch das Wetter wieder im Lot. Mit Witz und Fantasie
zu Themen von heute will "Ypsilon" intelligentes Kindertheater machen. Dazu
hautnah - deswegen, weil die Figuren offen geführt, auf offener Bühne
agieren. Die Zuschauer werden aufgefordert, ins Geschehen einzugreifen. Das
taten die kleinen Wehringer dann auch begeistert und waren fast traurig, als
die Geschichte zu Ende war.
bri
Lotte und das Regenbogen-Mädchen
Auf der Suche nach dem blauen Kristall: Kinder hatten viel Spaß beim Mitmachtheater
Gräfelfing (jo) - Mitmachen und Mitreden hieß die Devise, als das Theater Ypsilon sein selbst erfundenes Theaterstück "Der Blaue Kristall" in der Gemeindebücherei Gräfelfing aufführte. Bei diesem märchenhaften Mitmachstück rund um das Wetter nutzten mehr als 25 Kinder die Gelegenheit, bei der Suche nach dem

gestohlenen "Blauen Kristall" dabei zu sein. Das lustige Mädchen Lotte (Hauptfigur) nahm die aufgeregten Zuschauer mit in ein riesengroßes Bilderbuch, das mit jeder Seite ein neues Geheimnis aufdeckte. Bei ihrer gemeinsamen Suche trafen Lotte und die angespannten Kinder unter anderem auf das Regenbogen-Mädchen, das den kleinen Zuschauern, vor allem aber Lara (6) faszinierte, "weil die so schöne bunte Haare hatte". Auch der fulminante Auftritt der Gewitterhexe blieb bei den Kindern nicht ohne Wirkung. "Bei der Hexe hab ich mich so erschreckt, weil die so gruselig war", berichtet Adrian (5). Sichtlich erleichtert waren die Kleinen, als der Kristall endlich gefunden wurde. Manche atmeten tief durch, andere seufzten und anderen entfuhr ein lautes "Gott sei Dank". Elisabeth (6) erzählt, dass Theater zum Mitmachen "voll schön" sei, "weil da wird man nicht so müde". Auch Adrian freut sich: "Mir hat gefallen, dass wir selber was sagen durften, weil sonst kann man sich nur langweilen". Zu dieser Feststellung gelangte auch Birke Lindner vom Theater Ypsilon. "Wenn man die Kinder mit einbezieht, wird Theater viel lebendiger". Zusammen mit ihrem Kollegen Walter Brunner sorgte sie dafür, dass die Kinder für 45 Minuten Theater "mal ganz anders" erleben durften.
Blauer Kristall
Eine Kinderproduktion
(gek). Eine typisch kindliche Erfahrung ist, dass aus der Langeweile oft die tollsten Ideen entspringen. Wie bei Lotte in dem Stück "Der blaue Kristall", vom Theater Ypsilon aus Mickhausen mitgebracht. So nimmt Lotte, eine offen gespielte, symphatische Grossfigur, ihre Zuschauer mit hinein in eine Bilderbuchgeschichte. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach einem gestohlenen blauen Kristall, der das Wetter macht.
Vor allem die kleineren Kinder spricht die linear erzählte, nach klassischem Muster aufgebaute Erzählweise an: Beim Umblättern eines riesigen Buches entstehen verschiedene Schauplätze, eine Höhle, ein Wasserfall, das Laboratorium eines Professors. Und es tauchen immer wieder neue, in ihrer Eigenart trefflich gestaltete Figuren auf, so das Regenbogenmädchen mit den bunten Haaren oder eine grässliche, mit schwarzem Seidentuch drapierte Gewitterhexe. Wunderschön auch der fauchende Wind, aus wehenden Plastikstreifen ausdrucksstark in Szene gesetzt.
Die Kinder durften das Geschehen auf der Bühne stets mitgestalten, liessen es trommelnd regnen, halfen dem Wind beim Blasen oder lockten summend das Regenmädchen herbei. Eine gelungene Produktion, die bei den Puppenspieltagen Premiere hatte.