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ROTHENBURG - "Ich bin der Boss!", meint August zwar. Aber da hat er die Rechnung ohne Karli und Cleo gemacht - und vor allem ohne die Schulkinder der Luitpoldschule, die klar
(und stimmgewaltig) zu verstehen geben, was sie vom fernseh- und machtsüchtigen Angeber halten, nämlich nicht viel. Die Akteure vom Potz Blitz Theater (Birke Lindner und Walter Brunner) haben mit ihren lebensgroßen Klappmaulpuppen die kleinen Zuschauer ganz in Spannung
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versetzt - und zu Mitwirkenden gemacht. Immer wieder durften und sollten sich die Schüler und Schülerinnen (mit ihren Meinungen) einmischen und auch Verhaltensratschläge geben ("Was meint ihr dazu?"). Im Kinderstück "Ich bin der Boss" geht es nämlich um Heldenvorbilder, um Konfliktverhalten und Videokonsum. Es ist ein
spaßig und spannend dargebotener Beitrag zur Gewaltprävention und Medienerziehung - ohne moralischen Zeigefinger. Spärliche Requisiten (unter anderem Schrottteile eines Autos) regen die Phantasie beim Spielen an und lassen den temporeich Agierenden viel Raum für Ideen und Einfälle. Da muss der Kung-Fu kämpfende August und seine Mutprobe mit dem Todesstern beim wachen
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Publikum ohne Eindruck bleiben. Insgesamt drei Mal ist das Zwei-Personen-Theater in der Turnhalle der Luitpoldschule über die Bühne gegangen, damit alle Buben und Mädchen vom ersten Jahrgang bis zum vierten dabei sein konnten. Die Veranstaltung (als vorgezogener Auftakt zur Projektwo-
che "Miteinander leben - einander achten und verstehen") ist finanziell vom Elternbeirat der Schule sowie vom Kreisjugendring Ansbach gefördert worden. Fotos: privat
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