"Ich bin der Boss!"
- ein Theaterstück über Helden, Vorbilder, Streit, Konfliktlösung
- zur Medienerziehung / Gewaltprävention/ Suchtprävention
- für die 1.-4. Klassen Grundschule
- offener Dialog mit den Zuschauern
"Was spiel ich jetzt: Krimi, Western, Horror?" Für August
ist alles andere "Babykram", und August kennt sich aus. Er schlingt
alles in sich rein - Fernsehfilme, Videos, DVDs - egal! Seine Erlebniswelt ist
Filmegucken, der Rest ist Filme nachspielen - mit seinem Freund Karli.
Nur eins ist klar: August ist der Held! August ist der Boss!
Und Karli ist Leiche, Statist, Verlierer. Aber Karli spielt mit. Er möchte
gern zu Augusts Bande gehören und er geht Konflikten sowieso lieber aus dem Weg.
Und was passiert, als Cleo da eines Tages mittenhineintappt ???
Karli stellt fest: die Cleo liegt auf seiner Wellenlänge, die
kommandiert nicht dauernd rum. Und die beiden bauen ein tolles Lager! August
ist stocksauer. Ein Lager auf "seinem" Platz ... und jetzt will Karli diese
"Ziege" auch noch in "seiner" Bande haben!
"Ich bin der Boss!"
Das will August jetzt ein für allemal klarstellen. Also: Bandensitzung.
Mutprobe - mit dem Todesstern des Kung-Fu!
"Du spinnst ja! Damit auf Menschen werfen! Wir sind doch hier nicht im Film.
Ich pfeif auf eure Bande, du Möchte-Gern-Boss!"
Der Streit ist da - Cleo geht und Karli will auch nicht mehr Augusts Hampelmann spielen.
- "Dann haut doch ab! Ich brauch euch doch gar nicht!", schreit
August. "Ich gründe eine neue Bande!" - August versucht die Zuschauer für seine
neue Bande zu begeistern.
Wie reagieren die Zuschauer darauf? Wollen sie in Augusts Bande oder nicht?
Und warum? Wie beurteilen sie das Verhalten von August, Karli und Cleo?
Wie sehen ihre Erfahrungen mit Film, Fernsehen, Video und darin gezeigter Gewalt
aus? Und wie kann der Streit zwischen den dreien beigelegt werden?
Auf jeden Fall wirds lustig und spannend - und es wäre ja gelacht,
wenn sich die Drei nicht wieder zusammenraufen könnten.